Gebaut

Stockacker, Reinach BL, 2010–2021

Situationsplan
Foto © Roger Frei
Foto © Roger Frei
Foto © Roger Frei
Erdgeschoss
1. Obergeschoss & 2. Obergeschoss
Schnitt
Plan 1:100
Foto © Peter Tillessen
Foto © Peter Tillessen
Foto © Peter Tillessen
...
...
  • Gebäudetyp

    Neubau Wohnüberbauung mit 77 Wohnungen

  • Bauherrschaft

    Logis Suisse AG

  • Baumanagement

    Corti AG

  • Landschaftsarchitektur

    Studio Vulkan Landschaftsarchitekten GmbH

  • Auftragsart

    Studienauftrag 2010, 1. Preis

Die Stadt Reinach als Agglomerationsgemeinde von Basel zeichnet sich durch zahlreiche Gebiete mit charaktervollen Siedlungsstrukturen aus. Diese werden geprägt von klaren Bebauungsmustern, in denen sich Bebauungsstruktur und Aussenraum – vorwiegend Gärten – gegenseitig bedingen. Die neue Siedlung Stockacker folgt diesem Gedanken, indem die ganze Parzelle mit vier dreigeschossigen Baukörpern in zwei Zeilen besetzt wird. Diese liegen in der Mitte des Grundstückes und sind von einem grünen Kranz aus individuellen Gärten umgeben. Durch die repetitive Anordnung von einzelnen volumetrisch gegliederten Gebäudeabschnitten werden die Zeilen rhythmisiert und nehmen in ihrer Körnigkeit und Massstäblichkeit Bezug auf die umliegenden Einfamilienhäuser. In der Mitte der beiden Zeilen spannt sich eine innere Quartiergasse auf, die der Siedlung als urbaner Begegnungs- und Erschliessungsraum dient und als Herz der Anlage der Überbauung einen einzigartigen Charakter verleiht.
Die Erschliessung der Siedlung erfolgt von beiden Stirnseiten. Eine zusätzliche Quergasse vernetzt die Überbauung mit dem Quartier und der Parkfläche im Westen. Unter der Hauptgasse liegt die Tiefgarage, deren Anzahl PP dank einem Mobilitätskonzept reduziert werden konnte. Mit dieser Massnahme, der Energieerzeugung mit Erdwärmepumpen und der massiven Konstruktion mit einem zweischaligen Klinkermauerwerk leistet die Siedlung einen Beitrag zu einer ökologisch nachhaltigen Zukunft.
Alle Wohnungen sind zweiseitig ausgerichtet. Über die Küchenbalkone können die Bewohner am gemeinschaftlichen Leben in der Gasse teilnehmen, sie können sich aber auch ins Innere zurückziehen und sich auf die ruhigeren, privaten Aussenräume ausrichten. Das Spannungsfeld zwischen Spielstrasse und Gartenseite erzeugt in den Wohnungen einen reizvollen Kontrast. Ebenso charakteristisch für jede Wohnung sind die zentrale Wohnhalle, die Küche und Wohnzimmer verbindet, und ihr spezifischer Aussenraum: ein privater Garten im Erdgeschoss, eine grosszügige, zweigeschossige Loggia im 1. Obergeschoss oder eine Dachterrasse im 2. Obergeschoss, die sich entweder auf den öffentlichen Grünraum und den dahinterliegenden Wald oder auf die Weiten des Birsecks öffnet.

Die Wohnüberbauung Stockacker ist ein Projekt, das das Bestreben nach Verdichtung und ökologischer Nachhaltigkeit in einer Siedlung umsetzt, die die individuellen Bedürfnisse der Bewohnerschaft mit der Möglichkeit von einem Leben in der Gemeinschaft kombiniert.
Die Stadt Reinach als Agglomerationsgemeinde von Basel zeichnet sich durch zahlreiche Gebiete mit charaktervollen Siedlungsstrukturen aus. Diese werden geprägt von klaren Bebauungsmustern und einem gegenseitigen Bedingen von Bebauungsstruktur und Aussenraum, welcher vorwiegend aus Gärten besteht. Die neue Siedlung verpflichtet sich diesem Gedanken, indem die ganze Parzelle mit vier dreigeschossigen Baukörpern in zwei Zeilen besetzt wird, die in der Mitte des Grundstückes liegen und von einem grünen Kranz aus individuellen Gärten umgeben sind. Durch die repetitive Anordnung von einzelnen volumetrisch gegliederten Gebäudeabschnitten werden die Zeilen rhythmisiert und nehmen in ihrer Körnigkeit und Massstäblichkeit Bezug auf die umliegenden Einfamilienhäuser. In der Mitte der beiden Zeilen spannt sich eine innere Quartiergasse auf, die der Siedlung als urbaner Begegnungs- und Erschliessungsraum dient und als Herz der Anlage der Überbauung einen einzigartigen Charakter verleiht.
Die Erschliessung der Siedlung erfolgt stirnseitig vom Colmarerweg, oder vom Rainenweg. Eine zusätzliche Quergasse vernetzt die Überbauung mit dem Quartier und der Parkfläche im Westen. Sämtliche Wohnungen sind behindertengerechte Geschosswohnungen und verfügen über einen direkten Zugang zur Tiefgarage, die unter der Gasse liegt. Dank einem Mobilitätskonzept konnte die Anzahl der PP reduziert werden. Mit dieser Massnahme, der Energieerzeugung mit Erdsondenwärmepumpen und der massiven Konstruktion mit einem zweischaligen Klinkermauerwerk leistet die Siedlung einen Beitrag zu einer ökologisch nachhaltigen Zukunft.
Alle Wohnungen sind zweiseitig ausgerichtet. Über die Küchenbalkone können die Bewohner am öffentlichen Leben in der Gasse teilnehmen, sie können sich aber auch ins Innere zurückziehen und sich auf die ruhigeren, privaten Aussenräume ausrichten. Das Spannungsfeld zwischen Spielstrasse und Gartenseite erzeugt in den Wohnungen einen reizvollen Kontrast.
Ebenso charakteristisch für jede Wohnung sind die zentrale Wohnhalle, die Küche und Wohnzimmer verbindet, und ihr spezifischer Aussenraum: Die Erdgeschosswohnungen verfügen über einen privaten Garten, die Wohnungen im 1. Obergeschoss über eine grosszügige, zweigeschossige Loggia und die Wohnungen im 2. Obergeschoss über eine Dachterrasse, die sich entweder auf den öffentlichen Grünraum „Hasenbegg“ und den dahinterliegenden Wald oder auf die Weiten des Birsecks öffnet.