Schulhaus Bullinger, Instandsetzung und Erweiterung, Zürich-Aussersihl, 2026, Projektwettbewerb im selektiven Verfahren
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Gebäudetyp
Instandsetzung und Erweiterung
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Bauherrschaft
Amt für Hochbauten, Stadt Zürich
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Bauingenieur
Henauer Gugler AG
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Landschaftsarchitektur
Lorenz Eugster Landschaftsarchitektur und Städtebau GmbH
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HLKS Ingenieure
MEIERHANS + PARTNER AG
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Auftragsart
Projektwettbewerb im selektiven Verfahren
Bauen ist Weiterbauen
Die von Otto Glaus in den Sechzigerjahren an der Bullingerstrasse entworfene Werkschulanlage übt bis heute eine ungebrochene Faszination aus. Selbstredend gilt sie als wichtiger städtebaulicher, sozialgeschichtlicher und architekturhistorischer Zeuge der Nachkriegsmoderne. Eine eingeschossige Aufstockung und ein mit dem ursprünglichen Erweiterungsbau verbundener vorgelagerter zweigeschossiger Klassenzimmertrakt auf Pilotis sollen sich einerseits baulich mit diesem Bestandesbau zu einer Entität verbinden und gleichzeitig einen betrieblichen, auf grosszügigen Geschossen basierenden schulischen Bereich bilden. Der Bestand dient dabei nicht nur als materielle Ressource, sondern auch als Grundlage für eine kollektive Identität. Das Schulgebäude wird überformt ohne seine Bedeutung und Wiedererkennbarkeit in der Gesamtanlage von Otto Glaus zu verlieren.